© Photo Jacques Bisceglia
Willkommen auf der
Alan Silva Seite

Email:
info@center-of-the-world.de

Two 20th century visionaries
M.Ghandi SunRa

Alan Silva wird 1939 auf einer der Bermuda-Inseln geboren. Er kommt 1945 nach Oneida Indian Nation Of New York und wächst in Harlem und Spanish Harlem auf. Er lernt Klavier, Geige und Schlagzeug bei afroamerikanischen Lehrern, wird Mitglied der "Mount Morris Church" und veranstaltet Jazzkonzerte in der Kirche. Er sammelt Schallplatten mit afroamerikanischer, afrokubanischer und moderner amerikanischen Musik, interessiert sich für Malerei, Film, Filmmusik, er studiert Malerei am "Art Student's League" und an der Hans Hoffmann Schule. Er studiert drei Jahre lang Improvisation und Trompete unter der Anleitung von Donald Byrd. Er schreibt sich am New York College of Music ein, wird Mitglied des “Experimental Multimedia-Ensemble” und wird aufmerksam auf George Russell's "Lydian Chromatic Concept For Improvisation". Nachdem er mehrfach befreundete Bassisten vertreten hat, beschließt er Kontrabaß zu studieren. Er studiert bei Ali Richardson und Charles Mingus, gründet mit dem Pianisten Burton Greene, das “Free Form Improvisation Ensemble”, nimmt an den 1964 in New York organisierten Free-Jazz-Konzerten (“The Oktober Revolution”) teil und wird Gründungsmitglied der "Jazz Composer's Guild". Er arbeitet mit dem Trompeter und Orchesterleiter Bill Dixon im Duo. Von 1965 bis 1969 begleitet er den Pianisten Cecil Taylor, (Cecil Taylor Recordings with Alan Silva) mit dem er 1966 zum ersten Mal nach Europa kommt, (Paris Concerts), kurz vorher nehmen sie "Unit Structures" auf. Im Sommer 1968 spielt Cecil Taylor Unit im "Fillmore West" in San Francisco. Alan Silva tritt gleichzeitig von 1965 bis 1970 auf mit “Sun Ra” (Sun Ra Recordings with Alan Silva) und von 1968 bis 1970 mit Albert Ayler. (Albert Ayler Recordings with Alan Silva) Im Winter 1968 spielt er im Rundfunk in Stuttgart für Joachim E. Behrend. 1969 ist er zudem Bassist von Sunny Murray (Sunny Murray Recordings with Alan Silva) in Europa und von Archie Shepp (Archie Shepp Recordings with Alan Silva) beim “Panafrikanischen Festival” von Algier. Ebenfalls 1969 gründet er in Paris das “Celestrial Communication Orchestra” und 1970 die “Celestrial Strings”, bei denen er selbst auch als Violinist und Cellist mitwirkt. Ab 1972 wohnt er in Paris in Frankreich, gründet mit Frank Wright, Bobby Few und Mohamed Ali das Musikkollektiv "Center Of The World Quartett".